Für Eltern und Familien

Häufige Fragen

Eltern hochbegabter und höchstbegabter Kinder kommen oft mit sehr konkreten Fragen — und der Erfahrung, dass die gängigen Ratgeber nicht ganz passen.

Hier finden Sie Antworten auf das, was am häufigsten zu klären ist: vom ersten Verdacht über Schule und Mathematik bis zu Kosten und Datenschutz. Was hier nicht steht, klären wir am schnellsten in einem kurzen, kostenfreien Erstkontakt.

Hochbegabung erkennen und verstehen

Was ist Hochbegabung?

Hochbegabung bezeichnet eine deutlich überdurchschnittliche intellektuelle Begabung, die in der Regel ab einem IQ von 130 (98. Perzentil, oberste zwei Prozent) angesetzt wird. Sie ist keine Krankheit und keine Diagnose im medizinischen Sinn, sondern eine Eigenschaft, die sich in Denken, Fühlen und Lernen zeigt.

Hochbegabung umfasst weit mehr als „schnell rechnen können“ — sie betrifft auch Sprachfähigkeit, abstraktes Denken, Wahrnehmung, Empathie und manchmal eine ausgeprägte Sensibilität.

Was ist Hochbegabung nicht notwendigerweise?

Eine landläufige Vorstellung von Hochbegabung ist, dass der Hochbegabte (meistens männlich) den ganzen Tag Mathebücher liest, dauernd sehr gute Noten in der Schule erhält und im Grunde ein kleiner Einstein sein muss.

Das Klischee stimmt selten. Statistisch sind 2 % der Bevölkerung hochbegabt. In einer normalen dreizügigen Schule befinden sich also durchschnittlich zwei Hochbegabte in jeder Jahrgangsstufe — gar nicht mal so wenig.

Ab welchem IQ spricht man von Hochbegabung?

In der Fachliteratur gilt ab einem IQ von 130 (98. Perzentil) der Begriff Hochbegabung. Allerdings ist dies vor allem ein statistischer Wert. Viele typische Eigenschaften von Hochbegabten finden sich auch schon bei Menschen mit einem IQ von 115–120.

Verschiedene Testverfahren und unterschiedliche Tagesformen können leicht unterschiedliche Ergebnisse liefern, und Hochbegabung zeigt sich oft schon im Alltag deutlicher als in einem Test.

Was ist der Unterschied zwischen begabt und hochbegabt?

Begabung ist ein Sammelbegriff für überdurchschnittliche Fähigkeiten in einem bestimmten Bereich — sportlich, musisch, mathematisch, sprachlich. Hochbegabung meint speziell eine intellektuelle Begabung im obersten Bereich der Verteilung (ab IQ 130). Ein Kind kann musikalisch hochbegabt sein, ohne intellektuell hochbegabt zu sein — oder umgekehrt.

Was bedeutet Höchstbegabung (HöB)?

Höchstbegabung bezeichnet die obersten zwei Promille der Begabungsverteilung — etwa ab IQ 145 (99. Perzentil) bzw. IQ 150 (99,9. Perzentil), je nach Definition. Höchstbegabte erleben sich oft auch unter Hochbegabten als anders. In Deutschland gibt es kaum spezialisierte Anlaufstellen.

Ich bin Mitglied der Triple Nine Society (oberste 0,1 % der Begabungsverteilung) und arbeite seit Jahren mit Familien Höchstbegabter.

Ist mein Kind hochbegabt? Welche Anzeichen gibt es?

Es gibt einige typische Anzeichen, die in Kombination auf Hochbegabung hindeuten können: frühe Sprachentwicklung, breites Wortschatzspektrum, intensive Neugier auf abstrakte Themen, hohes Tempo beim Lernen, schnelles Erfassen komplexer Zusammenhänge, ausgeprägter Gerechtigkeitssinn, Perfektionismus, intensive emotionale Reaktionen, Interessen jenseits der Altersnorm, eigene Lernwege statt vorgegebener Routinen, manchmal soziale Reibung mit Gleichaltrigen — und nicht selten paradoxerweise Schwierigkeiten in der Schule, wenn die Anforderungen nicht passen.

Keines dieser Anzeichen allein ist beweisend; das Bild entsteht aus dem Zusammenspiel.

Wie wird Hochbegabung festgestellt?

Die offizielle Feststellung erfolgt durch einen Intelligenztest bei einer qualifizierten Stelle — typischerweise ein psychologischer Sachverständiger, eine Erziehungsberatungsstelle, ein Begabungsdiagnostiker oder ein spezialisiertes Institut. Verwendete Tests sind etwa der WISC-V (Kinder), der WAIS-IV (Erwachsene) oder der CFT 20-R.

Ein IQ-Test ist nicht zwingend nötig, um Coaching oder Förderung in Anspruch zu nehmen — viele Familien arbeiten zunächst ohne Test.

Sind Mädchen genauso hochbegabt wie Jungen?

Ja. Hochbegabung verteilt sich gleichmäßig auf alle Geschlechter. Mädchen werden jedoch seltener erkannt, weil sie ihre Begabung in der Schule häufiger anpassen, weniger auffallen und stiller bleiben. Das führt dazu, dass viele hochbegabte Mädchen erst spät oder gar nicht identifiziert werden — und Underachievement-Muster bei ihnen besonders häufig sind.

Hochbegabung in der Schule

Warum hat mein hochbegabtes Kind schlechte Noten?

Hochbegabung und schwache Schulleistungen schließen sich nicht aus. Im Gegenteil: Das Phänomen heißt Underachievement und ist häufiger, als die meisten Eltern ahnen.

Mögliche Ursachen: das Kind erkennt den Sinn der Aufgaben nicht, fühlt sich chronisch unterfordert und entwickelt Vermeidungsstrategien, kommt mit dem schrittweisen Aufbau des Schulstoffs nicht zurecht, oder steckt in einer Mathe-Blockade, weil das Denken anders läuft als die Schul-Mathematik vorsieht.

Es handelt sich dabei nicht um einen Defekt des Kindes, sondern um ein Passungsproblem der Schule. Diese zielt auf eine fiktive Mitte an Schülern ab, zu der der Hochbegabte eher oft nicht zählt.

Was ist Underachievement?

Underachievement bezeichnet das Phänomen, dass die tatsächlichen Schulleistungen deutlich hinter dem zurückbleiben, was nach der Begabung möglich wäre.

Bei hochbegabten Schülerinnen und Schülern entsteht es oft als Schutzreaktion: Wenn die Schule chronisch unterfordert, lernen sie nicht, sich anzustrengen — und scheitern dann, sobald echte Anstrengung gefordert wäre. Underachievement ist nicht Faulheit, sondern ein Passungsproblem zwischen Kind und Schulsystem. Schule bietet dann nicht, was das Kind braucht.

Mein hochbegabtes Kind langweilt sich in der Schule. Was kann ich tun?

Chronische Unterforderung ist eine der häufigsten Belastungen hochbegabter Schülerinnen und Schüler. Boreout kann ähnlich belastend sein wie ein Burnout. Eine gesellschaftliche Beachtung dieses Phänomens beginnt erst gerade.

Drei Wege haben sich bewährt: erstens das Gespräch mit der Schule suchen (Forderung statt nur Förderung), zweitens außerschulische Anregung schaffen (Coaching, Vereine, Mentoring, anspruchsvolle Hobbys), drittens das Selbstbild des Kindes stärken — damit Langeweile nicht als Signal „Ich passe nicht“ gedeutet wird, sondern als Hinweis „Hier passt das Format nicht zu mir“.

Hilft das Drehtürmodell bei Hochbegabung?

Manche Schulen bieten besonders begabten Schülern die Möglichkeit, zeitweise die eigene Klasse zu verlassen und andere Lernangebote wahrzunehmen. Dieses sogenannte Drehtürmodell erlaubt es begabten Schülern, entweder in höheren Klassen am Unterricht in einzelnen Fächern teilzunehmen oder außerschulische Bildungsorte wie z. B. die Universität zu besuchen.

Inwiefern dieser Ansatz dem begabten Schüler hilft, muss im Einzelfall geprüft werden.

Soll mein Kind eine Klasse überspringen?

Eine Klassenüberspringung kann bei deutlicher Unterforderung sinnvoll sein, ist aber keine pauschale Lösung. Entscheidend sind drei Faktoren: die intellektuelle Reife (Stoff der Zielklasse), die sozial-emotionale Reife (Anschluss an ältere Mitschülerinnen) und die Motivation des Kindes selbst. Wir besprechen im Coaching auch genau diese Fragen, ohne der Schule oder den Eltern eine Entscheidung abzunehmen.

Was tun, wenn die Schule die Hochbegabung meines Kindes nicht ernst nimmt?

Das ist leider häufig — viele Lehrkräfte sind in Hochbegabungsthemen nicht ausgebildet.

Drei Schritte helfen: 1) Gespräch sachlich auf konkrete Beobachtungen stützen, nicht auf das Etikett „hochbegabt“, 2) gegebenenfalls eine schriftliche Stellungnahme einer qualifizierten Stelle einbringen, 3) parallel ein außerschulisches Unterstützungssystem aufbauen, damit die Schule nicht zum einzigen Resonanzraum für die Begabung wird. Die DGhK Bonn berät hier kostenfrei.

Mathematik und Hochbegabung

Sind hochbegabte Kinder automatisch gut in Mathe?

Nein. Hochbegabung ist eine allgemein-intellektuelle Veranlagung; mathematische Stärke ist eine Teilbegabung. Viele hochbegabte Kinder sind in Mathematik tatsächlich überdurchschnittlich — andere kämpfen damit, weil das schrittweise, lineare Vorgehen der Schul-Mathematik nicht zu ihrem Denken passt. Diese Kinder denken oft vom Ganzen ins Detail, springen über mehrere Schritte gleichzeitig oder müssen den Sinn einer Methode verstehen, bevor sie sie anwenden können.

Warum versteht mein hochbegabtes Kind Mathe trotzdem nicht?

Drei häufige Muster: Erstens fehlt das Verstehen des „Warum“ — die Schule fragt nach Verfahren, das Kind sucht den Sinn. Zweitens denkt das Kind sprunghaft und kann den linearen Aufbau eines Lösungsweges nicht nachvollziehen. Drittens entsteht eine Mathe-Blockade, weil Misserfolge in einem Fach, in dem das Kind eigentlich brillieren müsste, das Selbstbild erschüttern.

Mathe-Coaching für Hochbegabte arbeitet genau an diesen drei Punkten.

Wie unterscheidet sich Mathe-Coaching für Hochbegabte von klassischer Nachhilfe?

Klassische Nachhilfe arbeitet am Stoff. Mathe-Coaching für Hochbegabte arbeitet zusätzlich an der Denkweise. Wir machen sichtbar, wo das sprunghafte oder vom-Ganzen-her-denkende Denken Ihres Kindes an die Schul-Mathematik anschließt — und wo es einen anderen Weg braucht.

Das ist möglich, weil Mathematiklehrer-Knowhow, Lerntherapie für Mathematik, systemische Berateransätze und Hochbegabungsexpertise in einer Person zusammenkommen.

Was ist eine Mathe-Blockade?

Eine Mathe-Blockade ist ein erlerntes Vermeidungsmuster: Das Kind hat im Fach Mathematik wiederholt Misserfolge erlebt, das Selbstbild „Ich kann das nicht“ hat sich verfestigt — und der Versuch, eine Mathe-Aufgabe zu lösen, löst Stress, Konzentrationsverlust oder Panik aus. Die Blockade hat nichts mit fehlender Begabung zu tun. Sie löst sich, wenn das Denken neu zugelassen, die Erfolgserlebnisse gezielt aufgebaut und der Druck stillgelegt wird.

Matheblockaden sind auch viel seltener „genetisch“ als angenommen. Ein häufig gehörter Satz wie „Bei uns liegt es in der Familie, mein Vater kann kein Mathe und meine Oma auch nicht!“ deutet oft vielmehr auf tradierte, familiäre Lernmuster hin.

Hilft Mathe-Coaching auch kurz vor dem Abitur?

Ja. Bei akuten Anliegen — Mathe-Abitur in wenigen Wochen, drohende Nachprüfung, Mathe-Leistungskurs mit Notsignalen — bieten wir Intensiv-Formate an. Aus über zwei Jahrzehnten Mathe-Abiturvorbereitung am Lerninstitut SMS wissen wir, welche Themen mit welchem Aufwand realistisch noch zu sichern sind. Gregor Kowalski ist Mitautor eines NRW-Abiturbuches Mathematik.

Was ist mit Prüfungsangst in Mathe?

Prüfungsangst speziell in Mathematik ist verbreitet und hat oft mit der Wahrnehmung zu tun, in einem Fach versagen zu müssen, das als „klares“ Richtig-oder-falsch-Fach gilt.

Wir arbeiten zweigleisig: an der Sache (Aufgabenroutinen, Prüfungssimulation, realistische Selbsteinschätzung) und am Erleben (Atmung, Reframing, Umgang mit Blackouts). Bei tieferliegender Angststörung empfehlen wir parallel eine therapeutische Begleitung.

Coaching und Begleitung

Was ist Hochbegabten-Coaching?

Hochbegabten-Coaching begleitet hochbegabte Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, ihre Stärken zu entfalten und mit den Besonderheiten ihres Denkens, Fühlens und Lernens in Schule, Familie und Alltag gut umzugehen. Es ist keine Therapie, sondern eine Begleitung auf Augenhöhe — fachlich getragen von langjähriger Erfahrung mit hoch- und höchstbegabten Familien.

Ab welchem Alter ist Hochbegabten-Coaching sinnvoll?

Coaching kann bereits ab dem Grundschulalter sinnvoll sein, wenn die Form altersgerecht angepasst ist. Klassisch arbeiten wir mit Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II sowie mit jungen Erwachsenen. Häufig sind die Eltern die ersten Gesprächspartner — und manchmal bleibt es auch dabei.

Ist Hochbegabten-Coaching dasselbe wie Psychotherapie?

Nein. Psychotherapie behandelt psychische Erkrankungen mit anerkannten Verfahren und ist an Diagnosen gebunden. Coaching ist eine ressourcen- und zielorientierte Begleitung — wir arbeiten am Selbstbild, an Strategien, an der Passung zwischen Kind und Schule, an Familienmustern.

Wenn im Verlauf deutlich wird, dass eine therapeutische Begleitung sinnvoll wäre, sage ich das klar — und verweise auf qualifizierte Stellen.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

Das hängt vom Anliegen ab. Für eine konkrete Schul- oder Mathe-Frage genügen oft 3–6 Sitzungen. Für eine umfassendere Begleitung — etwa beim Übergang Schule/Studium oder bei langjährigem Underachievement — arbeiten wir in Phasen von 8–12 Sitzungen, mit regelmäßiger Auswertung. Niemand wird in einen Vertrag mit langfristigen Kündigungsfristen gedrängt.

Was, wenn mein Kind nicht zum Coaching gehen will?

Das ist häufiger der Fall — und es ist ein legitimes Signal. Wir beginnen dann oft mit einer reinen Elternberatung. Manchmal verändert sich in der Familie genug, dass das Kind später aus eigenem Antrieb dazukommt. Manchmal bleibt es beim Eltern-Coaching, und das Kind profitiert indirekt. Zwang funktioniert in der Begleitung Hochbegabter ohnehin nicht.

Familie und Eltern

Was ist systemische Familienberatung?

Systemische Familienberatung schaut Familie nicht als Summe einzelner Personen, sondern als Wechselbeziehungssystem an. In einer Familie mit hochbegabtem Kind ist die Begabung selten nur „Sache des Kindes“ — sie wirkt auf Eltern, Geschwister, Großeltern, Schulsystem.

Wir arbeiten an der Frage, wie die Familie ein Ort wird, an dem die Begabung sich entfalten darf, ohne dass alle anderen ihre Bedürfnisse zurückstellen müssen.

Hilft Familienberatung auch bei Geschwister-Konflikten?

Ja, häufig. Geschwister hochbegabter Kinder erleben sich oft als „im Schatten“ — selbst wenn das objektiv nicht stimmt. Das kann zu Eifersucht, Rückzug oder Übermotivation führen. Wir arbeiten daran, dass jedes Geschwister mit seinen eigenen Stärken und Bedürfnissen gesehen wird — und nicht in Konkurrenz zur Hochbegabung des anderen treten muss.

Was ist, wenn ein Elternteil skeptisch gegenüber Coaching ist?

Das ist häufig — und legitim. Niemand muss von Anfang an überzeugt sein. Wir bieten daher das anamnetische Erstgespräch ausdrücklich auch dem skeptischen Elternteil an. Oft genügt es, einmal direkt zu klären: Wer arbeitet hier wie? Mit welcher Haltung? Was ist Ergebnis und was nicht? Skepsis ist keine Hürde, sondern ein wichtiger Beitrag zur Entscheidung.

Können Sie auch mit alleinerziehenden Eltern arbeiten?

Ja, selbstverständlich. Das systemische Konzept passt sich an die jeweilige Familie an — ob Kernfamilie, Patchwork, alleinerziehend oder mit getrennt lebenden Eltern. Bei getrenntem Sorgerecht klären wir vorab, wer welche Entscheidungsbefugnisse hat und wer für was angesprochen werden soll.

Organisatorisches und Kosten

Was kostet ein Erstgespräch?

In einem kurzen, meist telefonischen, kostenfreien Erstkontakt klären wir Ihre dringendsten Fragen. Wir besprechen Ihr erstes Anliegen und schauen gemeinsam, inwiefern die Begleitung zu Ihrer Familie passt.

Darauf folgt eine (manchmal auch zwei) anamnetische Erstsitzung — telefonisch, per Video oder vor Ort in Bonn, meistens mit Ihnen als Eltern und Ihrem Kind, und je nach Situation auch nur mit Ihrem Kind. Die Kosten für eine 60-minütige Erst- (und ggfs. Zweit-)Sitzung betragen 120 € pro Sitzung.

Was kostet eine reguläre Sitzung?

Eine reguläre 60-Minuten-Sitzung liegt im oberen Drittel des Bonner Marktes für qualifizierte Lerntherapie. Die genauen Preise nennen wir transparent im Erstgespräch, weil wir je nach Anliegen unterschiedliche Formate empfehlen: Einzelcoaching, Mathe-Förderung, Familiengespräche oder Intensivkurse haben jeweils eigene Kostensätze. Ratenzahlungen sind möglich.

Wird Hochbegabten-Coaching von der Krankenkasse übernommen?

In der Regel nicht. Coaching gilt nicht als Heilbehandlung. Familienberatung kann steuerlich als außergewöhnliche Belastung absetzbar sein; wir empfehlen, das mit dem Steuerberater zu klären.

Findet das Coaching auch online statt?

Ja. Viele Familien arbeiten überregional online mit mir. Vor Ort in Bonn (Bad Godesberg, Bürgerstraße 6) treffen wir uns für intensive Mathematik-Sitzungen und für Familiengespräche, bei denen mehrere Personen gleichzeitig im Raum sind.

Wo in Bonn ist Ihr Lerninstitut?

Das Lerninstitut SMS liegt in Bonn-Bad Godesberg, Bürgerstraße 6 (53173 Bonn). Mit dem ÖPNV gut erreichbar (Haltestelle Bad Godesberg Bahnhof, fünf Minuten zu Fuß). Parkplätze in den umliegenden Straßen.

Wie schnell ist ein Termin möglich?

Bei akuten Anliegen (Abi-Vorbereitung, Nachprüfung, Familienkonflikt zu Schulthemen) versuchen wir, innerhalb von einer Woche einen ersten Termin zu finden. Für laufende Begleitung planen wir Termine längerfristig, damit Rhythmus entsteht. Saisonale Spitzen (Februar–März, Mai–Juni) erfordern manchmal etwas Geduld.

Wie läuft eine erste Sitzung ab?

Vor der ersten regulären Sitzung steht meistens der telefonische kostenfreie Erstkontakt (ca. 15 Min). Dort klären wir Ihr erstes, eventuell noch vorläufiges Anliegen.

Die erste reguläre Sitzung beginnt mit einer ausführlichen Anamnese — wir nehmen uns Zeit, das Kind oder die Familie kennenzulernen. Manchmal schicken wir die Eltern auch schon zu einem Spaziergang durch Bad Godesberg und arbeiten dann mit dem Schüler alleine. Manchmal benötigen wir dafür auch zwei Sitzungen.

Sie verlassen die erste Sitzung mit einer klaren Vorstellung, wie es weitergeht.

Wie geht der Datenschutz mit dem, was wir besprechen, um?

Alle Beratungsinhalte sind vertraulich. Wir dokumentieren nur, was sachlich nötig ist — und Sie haben jederzeit Einsicht in alles, was zu Ihrer Familie notiert wurde. Bei Coaching mit Minderjährigen gilt: Inhalte aus Sitzungen mit dem Kind teilen wir nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Kindes mit den Eltern, außer in akuten Gefährdungsfällen.

Über Gregor Kowalski

Welche Qualifikationen hat Gregor Kowalski?

Mathematiker mit 1. und 2. Staatsexamen (Lehramt SI/SII Mathematik und kath. Religion). Amtlich anerkannter Lerntherapeut für Mathematik (seit 2015). Systemischer Berater, Ausbildung am Institut für Bildungscoaching (seit 2003). Gründer und Leiter des Lerninstituts SMS in Bonn (seit 2003).

Vorstand der DGhK Bonn (Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind). Mitglied der Mensa in Deutschland und der Triple Nine Society (oberste 0,1 % der Begabungsverteilung). Mitautor eines NRW-Abiturbuches Mathematik. Weiterbildungen u. a. bei Frauke Niehues (HB/HöB-Beratung).

Was ist die DGhK?

Die DGhK (Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e. V.) ist die größte Selbsthilfe- und Fachorganisation für Hochbegabung in Deutschland. Sie organisiert Elterngesprächskreise, Beratung, Workshops und überregionale Tagungen. Gregor Kowalski ist im Vorstand der Regionalgruppe Bonn aktiv.

Was ist die Triple Nine Society?

Die Triple Nine Society ist eine internationale Gesellschaft für Höchstbegabte — Mitglieder weisen einen IQ im obersten 0,1 %-Bereich (99,9. Perzentil, ab IQ 150 nach gängigen Skalen) nach. Sie ist deutlich exklusiver als Mensa (oberste 2 %).

Die Mitgliedschaft ist ein verlässlicher Hinweis, dass Gregor Kowalski Höchstbegabung nicht nur fachlich, sondern aus eigener Erfahrung versteht — was in der Beratung von HöB-Familien einen relevanten Unterschied macht.

Was unterscheidet das Lerninstitut SMS von einer normalen Nachhilfeschule?

Drei Punkte: Erstens die fachliche Tiefe — Mathematik wird von einem Mathematiker und Lerntherapeuten unterrichtet, nicht von Studierenden im Nebenjob. Zweitens die Hochbegabungs-Expertise — dieses Profil ist in der deutschen Nachhilfelandschaft praktisch einzigartig. Drittens die systemische Perspektive: Wir arbeiten nicht nur am und mit dem Schüler, sondern mit dem System Schüler-Familie-Schule.

Seit 2003 in Bonn etabliert.

Ihre Frage war nicht dabei?

Manche Fragen klären sich besser im Gespräch — besonders, wenn es um Ihre konkrete Situation geht. Der Erstkontakt ist kostenfrei und unverbindlich. Ich melde mich innerhalb von zwei Werktagen.

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